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Autos, Mitfahren, Geld sparen – der Blog zum Thema Mobilität für Deutschland.

Ist der Normverbrauch bei Autos realitätsbezogen?

Leider nein! Es sollte fairerweise festgehalten bzw. klargestellt werden auch für Neulinge in Sachen selbst Autofahren, dass die Herstellerangaben bezgl. dem Spritverbrauch nicht der Realität entsprechen. Beispielsweise spiegelt der angegeben Verbrauch für ein Automodell durch den Hersteller nur den Energieaufwand eines fest definierten Fahrzyklus wieder während einer Prüfroutine wieder. Diese Fahrzyklen in den hiesigen Testcentern der KFZ Hersteller beinhalten keine Kaltstarts, keine Autofahrt bei Steigungen, kein aktivieren einer Klimaanlage oder sonstiges Anstecken von Verbrauchsquellen wie einer lauten Stereoanlage oder mehreren LCD Bildschirmen.

Autofahrten auf dem Berliner Ring (Stadtautobahn) sind spritsparender als der Stadtverkehr mit Stopp and Go Situationen - Foto: Mitfahrangebot.de/news

Bei den durchgeführten Testfahrten wird das Maximaltempo auch nur kurz über die 120 km/h Tachomarke gesetztjeder weiß dass der durchschnittliche Verbraucher/in gerne mit mindestens 130 km/h auf der Autobahn als Reisegeschwindigkeit wählt.

  • Dumm gefragt:

“Wer schleicht schon im Schneckentempo mit 100 km/h (aber im unteren spritschonenden Motor-Drehzahlbereich) über die Autobahnen?”

Verbrauchsangaben nur selten Realitätsnah

Wurde man von den Herstellerangaben nach einem Neuwagen Kauf in der Realität und dem Alltag herbe enttäuscht, heißt es nicht verzweifeln und als erstes den eigenen Fahrstil genau unter die Lupe nehmen sowie hinterfragen. Als erstes sollte man vorrauschauend im Straßenverkehr teilnehmen. Das heißt konkret, dass wenn man eine rote Ampel erblickt sofort den Fuß vom Gas nehmen und an die Stopplinie bzw. den haltenden Fahrzeugen mit gedrückter Kupplung anrollen. Der positive Effekt dabei ist, dass man auf die gesamte Tankmenge mehrere Literweise Spritersparnis erreichen kann als geübte Autofahrer/in.

Staus sind immer Spritfresser, deshalb am besten umfahren oder das Auto abstellen - Foto: Mitfahrangebot.de/news

 

Sparen durch weniger Zuladung im Auto

Durch weniger Zuladung vermindert sich der Rollwiederstand durch das eingesparte Gewicht im Fahrzeug und daher heißt das zweite Kredo: unnötige Lasten vermeiden!
Wer eine Woche lang mit zwei schweren Kisten gefüllten Mineralwasser durch die Stadt fährt wird sich über den höheren Verbrauch an Benzin oder Diesel finanziell ärgern. Einfach den Kofferraum leer halten und auch keine Skier Box auf das Autodach montiert lassen, wenn diese nicht unbedingt benötigt wird z.B. für eine Urlaubsreise.

Mehr Zuladung bedeutet auch mehr Spritverbrauch und Rollwiederstand - Foto: Mitfahrangebot.de/news

 

Rechtzeitig auf Sommerreifen wechseln

Aktuell haben wir den 3. Mai und wer jetzt in Deutschland noch mit Winterreifen unterwegs ist macht definitiv etwas falsch, wenn es um das Thema Sprit Sparen geht. Höchste Zeit die Sommerreifen auf die zwei Achsen zu montieren, denn die warmen Temperaturen sowie die Witterung machen Winterpneus überflüssig. Zudem steigt der Normverbrauch unterwegs, das Gummi von Winter Reifen ist weicher sowie das griffigere Reifenprofil bietet mehr Roll Wiederstand. Neben dem richtigen Reifentyp pro Jahreszeit sollte man regelmäßig den Reifendruck (gemessen in BAR) gratis an einer Tankstelle prüfen. Wer mit zu wenig Luftdruck in den „Schläuchen“ auf dem Asphalt durch die Lande fährt erhöht damit auch seinen Tankverbrauch.

Freie Plätze Mitfahrern anbieten – Spartipp Nummer 1!

Die Beste Idee um jedoch indirekt die Ausgaben für Treibstoff beim Autofahren zu senken ist die Teilnahme an Fahrgemeinschaften. Man sollte als mobilitätsbewusste Autofahrer/in im Jahr 2014 wissen, dass das Anbieten von freien Plätzen im eigenen Auto bares Geld einbringt. Wer sein Auto per Mitfahrangebot teilt der erhält für jeden Mitfahrer/in eine Mitfahrpauschale und dieses Geld entastet die eigene Geldbörse beim nächsten Mal Tanken.

“Fazit: wer an den Normverbauch der Autohersteller glaubt im Straßenverkehr des Alltags der hat schon sein bares Geld verloren. Wer dennoch Sprit sparen möchte orientiert sich an den vorgestellten Tipps, dann macht das nächste Mal Tanken auch mehr Spass! :-)

 

Es ist festzuhalten, dass die Normverbrauch Angaben der hiesigen Autohersteller oftmals realitätsfern sind und der reale Spritverbrauch deshalb höher ausfällt und somit teurer ist als angegeben - Foto: Mitfahrangebot.de/news

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