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Mit dem Zug zur Arbeit pendeln, ein Selbsttest

Genervt von monatlichen Spritrechnungen über 350€ welches das werktägliche hin- und herfahren zum Büroarbeitsplatz als Wegezoll verlangt hatte ich mich für den Monat August dazu entschlossen das geliebte Automobil bis auf den Einkauf am Wochenende komplett ruhen zu lassen.

Stattdessen hieß es jeden Morgen um 5.30 Uhr aufstehen und um 6.45 Uhr mit dem Rad zum Bahnhof Farradparkplatz zu fahren. Um 7.14 Uhr startet der Regionalzug in die nächst Großstadt wo der Zug um 8.30 Uhr nach 1 Stunde und 15 Minuten Fahrzeit ankommt.

Vom Bahnhof zum Arbeitsplatz

Nach einer nicht minder langen Zugfahrt kommt man als Pendler/in etwas entspannter an als im morgendlichen Berufsverkehr im PKW. Man kann die Augen schließen aber ein tiefer Schlaf oder das frühere Aufstehen zuhause “nachzuschlafen” bzw. nachzuholen ist nicht möglich.

  • Trotzdem sehe ich hier einen Pluspunkt für den Schienenverkehr, einen gefährlichen Sekundenschlaf gibt es hier nicht. Der Faktor Zeit ist jedoch kein minimaler Nachteil, nachher in diesem Bericht mehr Infos..

Pendeln mit dem Zug zur Arbeit - für viele Menschen freiwillig oder aus Kosten Gründen eine tägliche Routine. Die Vor- und Nachteile stellt der Mitfahrangebot News Blog euch in diesem Bericht vor. Foto: Mitfahrangebot.de/news

Beim Aussteigen drängen sich die Passagiere dicht “Körper an Rucksack und Aktentasche” durch die Ausgänge auf die Bahnsteige hin zu den Treppenausgängen. Hierbei sollte man vorausschauend spazieren und langsamer laufende Mitmenschen mit Bedacht & flink überholen. Besonders für eilige Zeitgenossen ist das gehen in einer Menschenmasse ein Akt zwischen Rücksicht, Vorsicht sowie Zeitverlust.

“Kurze Wege sparen Zeit und wer möchte schon nach einer Stunde Zeitaufwand für die Anreise noch 45 Minuten mit der U-Bahn, Bus, Tramm oder S-Bahn bis zur Arbeitsstätte aufwenden.”

Der Rückweg nach hause

Für die Fahrt aus der Großstadt hinaus zum eigenen Wohnort zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei der Hinfahrt. Zuerst möchte man möglichst schnell ab verlassen des Bürogebäudes sprich dem Arbeitsplatz zum Bahnhof kommen.

Je nach Lage kann das bis zu 30 Minuten dauern bevor man auf den Anschlusszug zusteigen kann. Natürlich sind zu den Rush Hour Zeiten die Treppen sowie Gänge der meisten Bahnhöfe dicht gedrängt und so soll man behutsam laufen. Wer vor hat hier eilig voran zu kommen, der wird durch unachtsam durch die Gegend laufenden Passagiere harsch “zwangs” ausgebremst. Erst gar nicht versuchen eilig voran zu kommen lautet die Devise! :-)

Das Pendlerticket kostet mich 130 Euro pro Monat, ein Vorteil ist die enorme Kostenersparnis gegenüber der Auto Benutzung. Nicht nur die Kosten für Sprit fallen an, sondern auch Steuern, Versicherung und der Verschleiß an KFZ Materialien wie Reifen, Motoröl und Ersatzteile. Foto: Mitfahrangebot.de/news

 

Zeitvergleich Auto vs. dem Zug

Um es kurz und bündig auf die Punkt zu bringen: den Zeitvorteil welchen man durch individuelle Mobilität mit dem Auto ab Haustürkante bis zum Arbeitsplatz genießt ist enorm. Bei guter Verkehrslage und staufreien Straßen dauert es im Vergleichstest mit dem KFZ selbst zur Arbeit zu fahren (1 Wegstrecke) 45 Minuten.

Für die alternative Anreise benötigt man mit dem Pendlerzug (diversen Zwischenstopps) 1 Stunde und 15 Minuten. Hinzukommt die Anreise am Bahnhof und die Weiterreise am Zielbahnhofjeweils 15 Minuten, zusammen also nochmal 30 Minuten.

In Summe wendete ich mit dem Zug zur Arbeit zu fahren 1 Stunde 45 Minuten auf.
Mit dem Auto betrete ich das Büro ab verlassen des Zuhauses in 45 bis 50 Minuten.
Die Fahrt mit dem Zug dauert somit pro Hin- sowie Rückweg jeweils 1 Stunde länger, Zeitverlust pro Tag sind somit 2 Stunden.

persönliches Fazit:

Wer Montag bis Freitag als berufstätiger Pendler/in das eigene Auto stehen lassen möchte und  in Sachen Mobilität ganz auf den Personenverkehr im Bereich öffentlichen Schienenverkehr setzt, der ist darauf angewiesen dass bei einer Anfahrtsdauer von 1 Stunde (Bahnhof zuhaue / Bahnhof Zielstadt) die Wegstrecke von der Zugendhaltestelle bis zum Arbeitsplatz möglichst gering ist.

Was der Verlust von 2 Stunden privater Freizeit pro Tag bedeuten muss man wohl einer berufstätigen Person  nicht weiter erklären. Für mich untragbar und deshalb hiermit mein persönliches Resümé – ich liebe mein Auto!!!

Vorteil ist, dass man weniger Aufwendungen für Sprit bezahlen möchte, die Monatskarte für den Zug hat mich 130€ gekostet. Fürs Tanken waren bisher 350€ fällig. Dazu kommen noch die heruntergefahrenen Kilometer was mit einem stetigen Materialverschleiß einhergeht.

Trotzdem, jeder muss selbst entscheiden ob ein täglicher Verlust von zwei langen Stunden die finanzielle Ersparnis wert sind. :-)

Ein fast leereres Abteil aber nicht zur Rushhour, scheinbar setzen viele Menschen auf das Auto. Wie in diesem Bericht vorgestellt ist der Zeitfaktor eine wichtige Entscheidungs Grundlage. Geld sparen kann man auf der einen Seite wenn man mit dem Zug zur Arbeit fährt. Der Mehraufwand dafür ist jedoch die Zeit, wer gerne viel Freizeit mit seiner Familie verbringt sollte auf das Homeoffice setzen oder doch lieber mit dem Automobil pendeln. Foto: Mitfahrangebot.de/news

 

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