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FPV First Person View Flug mit welcher Flugkamera für die Drohne?

Nachdem ich jetzt seit mehr als einem Jahr im Bereich FPV First Person View Flugerlebnis tätig bin, gibt es ein erstes Fazit und der Mitfahrangebot Blog möchte euch damit helfen möglichst wenig Geld für technische Kauf Experimente zu verschwenden. Fangen wir damit an welches Kamera Zubehör man sich sparen kann und zum Schluss kommt die meiner Meinung nach momentan beste und indirekt preiswerteste Lösung. Als Ausgangspunkt habe ich die Standard Drohne Phantom 2 von DJI gewählt, mit ca. 400€ ein recht solides Einstiegspaket jedoch ohne Kamera Equipment – praktisch ein Rohmodell ohne jegliches FPV Zubehör.

Ready to fly, eine First Person View bereite DJI Phantom Drohne kurz vor dem abendlichen Start, Foto: Mitfahrangebot.de/news

Videobrille oder Monitoranzeige

Möchte man mit dem Firstpersonview Erlebnis starten steht am Anfang die essentielle Kernfrage: möchte man als Pilot eine Videobrille benützen oder schaut man auf ein externes LCD Display z.B. auf seinem Handy oder einem mobilen Monitor? Das Mitfahrangebot Blog Team hat sich für ersters die Videobrille entschieden. Im Detail war bei der gekauften Brille ebenfalls das Videosignal Sendemodul enthalten. Der Empfänger ist in der FPV Brille verbaut. Das Komplettset hat ca. 300€ gekostet und eine 600TVL FPV Kamera war ebenfalls inklusive.

Die Kamera wird per Steckverbindung an das an der Drohne befestigte Videosignal Sendemodul angeschlossen.

Fliegen aus der Ich-Perspektive, ein Trend der sich gesellschaftlich erst langsam durchsetzt, die Video Technik und Bildqualität lässt deshalb noch zu wünschen übrig. Foto: Mitfahrangebot.de/news

Das Fluggefühl mit einer 600TVL Kamera

Fliegt man seine DJI Drohne mit der im FPV Set der Brille enthaltenen Kamera ist die Videoqualität auf einer Schulnoten Skala von 1 bis 6 mit 3,5 anzusiedeln. Trotz Helligkeits und Kontrast Justiermöglichkeiten an der Brille ist das Bild etwas „fad“ und langweilig. Für 300€ dürfte man sich doch etwas mehr visuelle Qualität und Unterhaltung erwarten? Leider nein, denn scheinbar ist die FPV Technik noch nicht bei der breiten Bevölkerungsmasse angekommen und steckt noch in ihren Kinderschuhen was die technische Entwicklung anbelangt. Beim Versuch diese 5V Kamera an ein OSD (On Screen Display) Modul anzuschließen dessen Stromausgang jedoch 12V hatte, brannte ein Chip auf der Kamera leider irreparabel durch.

In diesem Bericht geht es darum mit welcher Flugkamera die besten Ergebnisse erziehlt werden. Praktisch sollte die FPV Cam natürlich ebenfalls sein bzw. flexibel einsetzbar! Foto: Mitfahrangebot.de/news

Fliegen mit einer 700 TVL Cam an der Drohne

Als Erstatz wurde eine 700TVL Cam vom gleichen Hersteller gekauft für „günstige“ 23€ – Achtung, teilweise gibt es massive Preisunterschiede bei FPV Zubehör und der reguläre Verkaufspreis beläuft sich im deutschsprachigen Raum auf ca. 70 bis 90 Euros! Der RC Guru Hobbyking hat auch ein europäisches Lager und liefert teilweise mit massiven Preisunterschieden ein Sortiment von A-Z auch nach Deutschland und das Zollfrei. Gilt aber nur für Bestellungen aus dem EU-Warenhaus!

Zurück zur Kamera: die 700 TVL hat einen SD Karten Slot und damit kann man Videos aufzeichnen. Was ich anfänglich als großen Pluspunkt & Vorteil gewertet kristallisierte sich nach dem zweiten Drohnen Rundflug bereits als ärgerlichen Nachteil:

  • - Wenn man nicht recored / aufzeichnet schaltet sich die Kamera automatisch ab bzw. in den Standby – das heißt das Übertragungsbild bricht ab – kein Durchblick mehr in der Videobrille.
  • - Im Videobild befindet sich jeweils im oberen sowie unteren Bildbereich ein schwarzer Balken mit u.a. einer Displayanzeige zur Aufnahmezeit. Das schmälert den Blick durch die FPV Cam ;-)

Hoch hinauf ist es möglich mit voll geladenem Lipo Akku zu fliegen, in der Abend Dämmerung leuchten die LEDs der Phantom 2 Drohne besonders anschaulich und attraktiv! Foto: Mitfahrangebot.de/news

Gopro3 silber / plus +

Zählt man 1+1 zusammen ergibt das zwei bzw. Drohne + FPV + Video = Drei (3).
Der erste Fakt ist, dass vom Drohenflug meistens ein Video angefertigt werden soll. Die GoPro bietet einen USB Video Out Anschluss welcher an fast jede FPV Sendeeinheit angeschlossen werden kann per passendem Verbindungskabel. Mit einer Action Kamera kann man gleichzeitig Firstpersonview fliegen sowie ein qualitatives Video aufzeichnen, an Bilderaten von mehr als 24 Bildern pro Sekunde und höhere Bildraten bis zu 60 pro Sekunde tastet sich sonst keine FPV Kamera an. Noch ein Vorteil: wenn man kein Video aufzeichnet schaltet sich die Gopro3 außerdem nicht automatisch ab.

Flug in die Abend Dämmerung, was gibt es schöneres im Herbst als die Natur zu erleben mit der Drohne! Foto: Mitfahrangebot.de/news

Ein weiterer Pluspunk ist, dass man die Go Pro neben dem RC Modellsport auch privat verwenden kann z.B. für Aufnahmen im Kreis von Freunden und der Familie oder auf Ausflügen. Die Kamera ist somit vielseitig & flexibel einsetzbar. Das Onscreen Display der GoPro kann flexibel ein und ausgeschalten werden, der Pilot wird über diese Screen Einblendungen über die Aufnahmedauer sowie dem Akkustand informiert. Diese Infos werden übrigens nicht recorded auf die SD Karte und beinhalten keine störenden Balken im Bild.

Das Mitfahrangebot Blog Team hat sich für den Kauf einer FPV Brille mit Sende und Empfänger Modul entschieden. Ein einfacher LCD Bildschirm welcher an die Fernsteuerung montiert werden kann, kam nicht in Frage... Foto: Mitfahrangebot.de/news

Die übertragene Bildqualität welche mit der Videobrille empfangen wird war mit der Gopro zweifelsfrei für den Mitfahrangebot Blog am angenehmsten, die anderen FPV Cams kamen an dieses Image nur schwer heran.

Fazit: wer mit seinem Drohnen Fluggerät das Firstpersonview Erlebnis kennenlernen möchte gönnt sich am besten von Anfang an eine GoPro Actionkamera. In der Anschaffung gibt es im November 2014 (11/2014) das Hero 3 + Modell bereits ab 320 Euros im Einzelhandel. Das kaufen des neusten 4er Modells ist suboptimal, da der spührbare Qualitätzuwachs in den Videoaufnahmen marginal ist.

Tipp: Leuchtet die Batterie LED rot, so muss der Akku bei der Phantom Drohne gewechselt werden. Weiterfliegen mit Spannungsabfall ist leider nicht möglich - Foto: Mitfahrangebot.de/news

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