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Weniger Autounfälle dank Rückfahrkamera?

Die USA machen es vor und auch in Deutschland ist der Trend längst angekommen: Fahrzeuge mit einer Rückfahrkamera auszustatten. Wie aus einer Studie aus den USA hervorgeht, sterben dort jährlich mehr als 225 Menschen während des Rückwärtsrangierens mit dem eigenen Fahrzeug. 17.000 Personen erleiden während des Rangierens schwere Verletzungen.

Doch warum kommt es so oft zu Problemen beim Rückwärtsfahren und Rangieren vor allem auf Parkplätzen in der Stadt oder auf dem Land? Ganz einfach, die Übersicht für den hinteren Fahrzeugbereich ist deutlich eingeschränkt. Dafür gibt es zwei entscheidende Gründe:

  1. Parkplätze wachsen nicht mit den immer breiter werdenden Fahrzeugen mit.
  2. Moderne Designanforderungen schränken das Sichtfeld des Fahrers ein.

Parkplätze oft zu eng

Bildquelle: © Tomasz Zajda - Fotolia.com

Derzeit muss ein genormter Parkplatz mindestens 2,30 bis 2,50 Meter breit sein. Schaut man sich dabei die durchschnittliche Fahrzeugbreite an, fällt schnell auf, dass kaum Platz zum Rangieren bleibt. Der Golf etwa, der in Deutschland zu den am meist verkauften Fahrzeugen gehört, ist inklusive der Außenspiegel bereits 2,03 Meter breit. Bei einer Parklücke von 2,30 Meter bleiben demzufolge rechts und links nur 13,5 Zentimeter Platz, um einzuparken. Dass es da schnell zu Parkremplern kommt, die zwar meist nur zu Blechschäden führen, aber auch Verletzungen nach sich ziehen können, ist nicht verwunderlich.

 

Eingeschränktes Sichtfeld durch modernes Design

Ein weiteres Problem, dem sich Autofahrer gegenüber sehen, ist das eingeschränkte Sichtfeld. Die modernen Designanforderungen an Fahrzeuge sorgen dafür, dass die Sicht aus den hinteren Seitenfenstern und dem Rückfenster deutlich eingeschränkt ist. So können Gefahren nicht so gut erkannt werden.

Im Gang Rückwärts sind viele Autofahrer/innen unsicher und die Versicherungschäden bei Unfällen mit geringen Geschwindigkeiten beträgt jährlich Millionen Euro an Kosten für die deutsche Versicherungsbranche. Foto: Mitfahrangebot.de/news

Fast die Hälfte aller Unfälle bei geringer Geschwindigkeit

Statistiken belegen zudem, dass 45 Prozent der KFZ-Haftpflichtschäden und 40 Prozent der Vollkaskoschäden, die die Versicherungen ausgleichen müssen, bei niedrigen Geschwindigkeiten erfolgen. Sie fallen fast alle in die Kategorie der Park- und Rangier-Unfälle, wie eine Untersuchung der Allianz-Unfallforschung ergeben hat (Quelle: Die Welt – Zunehmende Rangierschäden). Drei Viertel der Park- und Rangierunfälle ereignen sich den aktuellen Zahlen zufolge zudem beim Rückwärtsfahren, insbesondere beim Rückwärtsausparken.

Warnlicht an beim einparken? Das ist nicht die Lösung des Problems, dafür bieten moderne Einbaukameras für das eigene Auto einen praktischen Lösungsansatz! Foto: Mitfahrangebot.de/news

Kann die Rückfahrkamera helfen?

Einfache Rückfahrkameras sind da schon eine gute Lösung, da sie mehr Übersicht bieten. Noch besser geeignet sind allerdings 360-Grad-Rundumsicht-Systeme, die es bisher jedoch nur in Wagen der Oberklasse gibt. Alternativ können diese auch nachgerüstet werden. Einer der bekannten Hersteller für Rückfahrsysteme ist LUIS. Seit Jahren verbessert man dort die hauseigenen Produkte und schafft so mehr Sicherheit für den Autofahrer – und das nicht nur in bester Qualität, sondern auch zu vernünftigen Preisen. Wer sich für eine Rückfahrkamera und Einparkhilfe aus dem Hause LUIS entscheidet, kann sicher sein, mehr Überblick beim Rückwärtsfahren zu erhalten und so die eigene Sicherheit im Straßenverkehr deutlich zu erhöhen.

Die Displays der Rückfahrsysteme werden mitgeliefert, aber auch das Display eines handelsüblichen Navigationssystems kann verwendet werden. Dieses lässt sich direkt am Armaturenbrett installieren, sodass der Fahrer stets eine gute Sicht hat. Ebenfalls können die Anzeigen im Rückspiegel erfolgen. Das hat zudem den Vorteil, dass die persönlichen Blickmuster verbessert werden. Zusätzlich erhöht sich den Studien zufolge dadurch die Betrachtungsdauer, was wiederum eine Verkürzung der Reaktionszeiten des Autofahrers zur Folge hat.

Fazit ist also: Durch die Anwendung von Rückfahrkameras, Einparkhilfen und Co. lassen sich zahlreiche Unfälle vermeiden.

Bildquelle: © Tomasz Zajda – Fotolia.com

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